Bauchfett - die Zeitbombe im Bauch

Bauchfett ist nicht nur unschön. Überschüssiges inneres Bauchfett gilt weltweit als kardiometabolischer Risikofaktor.

Zeitbombe im Bauch
Schon seit Jahrzehnten ist bekannt, dass bestimmte Stoffwechselvorgänge in direktem Zusammenhang mit dem Auftreten von Herz-Kreislauf-Erkrankungen stehen. Erst in den letzten Jahren kam aber die Erkenntnis hinzu, dass Fett dabei eine zentrale Rolle spielt. Das Metabolische Syndrom beginnt unspektakulär: Mit zunehmendem Alter wächst auch die Bequemlichkeit der meisten Menschen. Sie bewegen sich weniger und essen gleichzeitig mehr. Überschüssige Kalorien werden dabei als Bauchfett für "magere" Zeiten gespeichert, die aber niemals kommen. Der Bauch wächst, und mit ihm die Gefahr, denn dieses so genannte viscerale Fett hat verheerende Folgen für den Stoffwechsel. Während schlanke Menschen nur direkt nach dem Essen ein Überangebot an Nährstoffen im Blut haben, befinden sich Übergewichtige mit zu viel Bauchfett 24 Stunden am Tag in diesem Zustand.

Gefangen in der Fettspirale
Das dauerhaft erhöhte Fettangebot lässt zunehmend andere Gewebe ebenfalls verfetten, unter anderem die Muskulatur. Um das Überangebot an Nährstoffen in den Griff zu bekommen, verändert die Muskelzelle daraufhin ihren Stoffwechsel: Sie reagiert zunehmend weniger auf Insulin, jenes Hormon, das den Hauptnährstoff Glukose in die Zelle einschleust. Es beginnt ein Teufelskreis, bei dem der Körper immer mehr Insulin produzieren muss, um alle Zellen ausreichend zu versorgen. Blutzucker und Blutdruck steigen durch die Fehlregulation ebenfalls an. Schreitet dieser Prozess ungehindert fort, entsteht nach einigen Jahren das typische Bild eines Metabolischen Syndroms: Eine Fettstoffwechselstörung mit zu viel Cholesterin und zu wenig HDL, Bluthochdruck (Hypertonie) und erhöhtem Blutzucker (Diabetes Typ 2).

Massband statt Waage
Der Umfang des Bauches an seiner dicksten Stelle hat sich als Richtgröße für Übergewicht bewährt. Er zeigt an, wann Fett zur Gefahr wird. Diese Messung ist älteren Einteilungen, wie zum Beispiel dem Body-Mass-Index (BMI) deutlich überlegen. Die Messung des Bauchumfangs mit einem Maßband ist zum einen viel einfacher, zum anderen wird dabei nur das tatsächlich ungesunde Fett - nämlich das am Bauch befindliche - gemessen.

Also: tun Sie Ihrem Körper und Ihrer Gesundheit einen Gefallen

WEG MIT DEM BAUCHFETT!


Schön und gut. Aber wie?

Sicher haben Sie auch schon die frustrierende Erfahrung gemacht, dass Sie bei entsprechenden Massnahmen zwar an Masse verlieren, aber leider immer zuerst da, wo Sie es eigentlich nicht wollen: im Gesicht, an den Armen und am oberen Körperbereich.

Woher kommt dieser (ungewünschte) Effekt?

Um Fett zu verbrennen, bzw. überschüssiges Fett abzuführen, benötigt der Körper temporär eine überdurchschnittliche Durchblutung. An den Körperregionen, die am besten durchblutet sind, wird schneller Fett abgebaut.
Der Bauch ist meist schlecht durchblutet, deshalb dauert genau da der Fettabbau am längsten.

Die Lösung

Mit dem Trainingskonzept von Sana4u sorgen Sie dafür, dass Ihr Bauch besser durchblutet wird.
Wie das geht, sehen Sie im Kapitel "Trainingsablauf"

Allgemein